Lichtgestaltung vom Feinsten! Foto: ©Roland Halbe
 
8. April 2019 | Lesedauer: ca 2 min

Lichtgestaltung vom Feinsten!

Licht und Schatten kunstvoll verkuppelt.

Lichtgestaltung vom Feinsten! Foto: ©Roland Halbe


Jean Nouvel – sein Name allein klingt nach etwas Neuartigem, auf das die Architekturwelt längst gewartet hat. Mit dem Bau des Louvre in Abu Dhabi und seiner künstlerischen Lichtgestaltung ist diese Verheißung wahr geworden.

Wer beim Louvre automatisch an filigrane Glaspyramiden denkt, kennt den Louvre in Abu Dhabi noch nicht. Denn dieser ist zwar mindestens genauso filigran, ansonsten optisch eher weiter entfernt von seinem Bruder in Paris. Dafür ist er viel näher dran am Gesamteindruck der arabischen Stadt sowie den Elementen, die diese Erdregion ausmachen. „Jedes Klima ist eine Ausnahme und verlangt einen Eingriff: Wärme, wenn es kalt ist und Kühle in den Tropen. Menschen vertragen Klimaschwankungen nicht gut – Kunstwerke auch nicht. Solch elementare Betrachtungen haben den Entwurf des Louvre Abu Dhabi geprägt. Die Architektur zielt auf eine Faszination ab, wie sie nur in seltenen Begegnungen und Erlebnissen stattfindet.“, erklärt der Stararchitekt Nouvel. So ist im Osten der Halbinsel ein im Meer gebautes Archipel entstanden, das mit seinen 24.000 Quadratmetern an eine arabische Siedlung erinnern soll. Im Inneren des großrahmig angelegten Gebäudekomplexes erwarten die Besucher nicht nur eine einzigartige Kunstsammlung, sondern auch ein Kindermuseum, Buchhandlungen, Boutiquen sowie landestypische Restaurants und Cafés.

Das Spiel mit Licht und Schatten

Das Herzstück der „Museumsstadt“ ist seine Riesenkuppel mit einem Durchmesser von 180 Metern, die aus einem perforierten, gewobenen Material besteht. Die künstlerische Besonderheit: Das präzise entwickelte geometrische Design besteht aus acht Lagen, die in verschiedenen Formaten und Winkeln übereinanderliegen. Die Sonne bricht hier nur punktuell durch, sodass eine atemberaubende Lichtgestaltung entsteht – sowie je nach Wetter der sogenannte „Rain of Light“-Effekt. Dieser spezielle Lichtregen tritt immer dann auf, wenn ausreichend Staub und Feuchtigkeit in der Luft vorhanden ist. Ganz so wie in einer orientalischen Oase, die durch ein Dickicht von Palmenblättern mit Sonne besprenkelt wird. Ein leuchtendes Kunst-Spektakel, das neben der filigranen Bauweise von Anfang als oberstes Ziel verfolgt wurde.

Sonnenschutz, der zur Lichtgestaltung passt

Den Sonnenschutz ästhetisch und funktional in den prächtigen Bau zu integrieren, war laut Nouvel eine besondere Herausforderung. Umso erfreulicher, dass WAREMA als Sonnenschutzexperte im Architektenumfeld hier über verschiedene Konzeptphasen hinweg erfolgreich unterstützen konnte. Angefangen bei der groben Planung und der Detailplanung für die Bemusterung in Paris über die Bemusterung in Abu Dhabi bis hin zu Umsetzung. Dabei ging es in erster Linie darum, die kreativen und funktionalen Anforderungen des Architekten zu erfüllen. Dass das am Ende so gut gelang, ist nicht zuletzt auch der guten Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu verdanken. Die erste Wahl zur Verkleidung der Kuppel: WAREMA W10 mit secudrive-Antrieb. Denn dieses vereint beste Technik mit erstklassiger Stoffqualität und lässt sich optimal einpassen. Vorteilhaft ist zum Beispiel, dass der Stoff dank der secudrive-Anlage gut gespannt bleibt und nicht wie bei Konkurrenzprodukten durchhängt. Da das W10 dreilagig übereinandergelegt wurde, können mehrere Funktionsziele erfüllt werden. So wird das Gebäude-Kunstwerk nicht nur vor zu viel Sonnenlicht oder anderen Witterungseinflüssen geschützt. Zudem sorgt die dritte Blackout-Schicht dafür, dass das Gebäude stets wohl temperiert ist – bei geringer Kühllast.

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