Entspannt durchatmen - 15 Tipps zu Pollen und Heuschnupfen WAREMA
 
16. Mai 2019 | Lesedauer: ca 4 min

Entspannt durchatmen

15 Tipps für die Pollenzeit

Entspannt durchatmen - 15 Tipps zu Pollen und Heuschnupfen WAREMA


Millionen Deutsche leiden unter Heuschnupfen oder Pollenallergie, und jährlich werden es mehr. Den Anfang der Pollenflugsaison machen im Januar Erle und Hasel, gefolgt von Esche, Pappel, Weide über Roggen, Beifuß und Gräser. Bis weit in den Oktober fliegt der feine Blütenstaub und macht vielen Menschen das Leben schwer. Der Heuschnupfen (Pollinosis) gehört zu den Inhalationsallergien, einer Unverträglichkeit auf natürliche Stoffe, die über die Luft verbreitet werden. Häufige Symptome sind eine verstopfte oder juckende Nase, Schnupfen, starke Niesattacken sowie juckende und tränende Augen. Aber wie kann man sich gegen Pollen schützen, ohne die chemische Keule zu schwingen und Medikamente zu schlucken, die oftmals unerfreuliche Nebenwirkungen haben? Wir haben 15 Tipps für die Pollenzeit zusammengetragen, damit Sie wieder entspannt durchatmen können!

Bewegen
Wer eine Allergie gegen Pollen hat, muss nicht zwangsläufig auf Outdoor-Sport verzichten. Allerdings sollten die Trainingszeiten dem Pollenflug angepasst und nur bei niedriger Pollenbelastung trainiert werden. In der Stadt ist die Pollenkonzentration morgens niedriger, also zum Joggen und Radfahren in der Stadt ganz früh raus, auf dem Land lieber abends in den Wald als auf die Wiese oder das Feld.

Während oder nach längerem Regen ist die Luft meist besser. Wer also nicht aus Zucker gebaut ist, raus in das kühle oder erfrischende Nass und einfach Spaß haben. Sie sollten allerdings nicht bei einsetzendem Regen hinaus, da werden die Pollen nach unten gedrückt und ihre Konzentration erhöht sich. Bei warmem und windigem Wetter wirbeln die Pollen überall herum. Als Heuschnupfen-geplagter Sportler sollte man die Intensität der Belastung also eher nach unten schrauben, um die Lungen zu schonen. Oder Alternativen wie die Kletterhalle, das Fitness-Studio oder ein Schwimmbad aufsuchen.

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Egal was Sie machen, lassen Sie sich den Spaß am Sport trotz Heuschnupfen und Pollenflug nicht vermiesen!

Entspannen
Abwarten und Teetrinken ist auch für Allergiker kein schlechtes Rezept. Lassen Sie doch einfach mal andere die Arbeit machen, delegieren Sie das Rasenmähen an den Smart Home Roboter und schauen Sie dem ganzen entspannt und aus guter Entfernung zu. Beim Rasenmähen werden viele Pollen von Löwenzahn, Klee oder Gänseblümchen aufgewirbelt, sie atmen die Pollen direkt ein und fangen an zu Niesen oder die Augen jucken.

Wenn Sie ein Hobby-Gärtner sind und nicht komplett auf Grünzeug im Garten verzichten wollen, ersetzen Sie doch einfach Wind-bestäubende Pflanzen wie Süßgräser, Buchen- und Birkengewächse durch Insekten-bestäubende Blumen und Sträucher und lassen Bienen, Schmetterlinge oder Schwebfliegen ihre Arbeit verrichten.

Die Zeit nach intensiven Regenschauern können Sie getrost für die Gartenarbeit nutzen, da der Regen den Blütenstaub aus der Luft wäscht und Sie freier atmen lässt.

Noch ein Tipp: Lassen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien trocknen, da sich hier die feinen Pollen im Textil festsetzen und allergische Reaktionen auslösen können. Lieber im Heizungskeller, im Hobbyraum oder im Schlafzimmer einen Wäscheständer aufstellen und zur Not ein wenig länger auf die frische Wäsche warten.

 15 Tipps für Allergiker - WAREMA Pollenschutz

Wohnen
Eine Möglichkeit, frische Luft in die eigenen vier Wände zu bekommen, ist Stoßlüften. Sobald draußen weniger Pollen fliegen, Fenster auf! In der Stadt am besten früh morgens zwischen 6 und 8 Uhr, auf dem Land abends nach 20 Uhr bis Mitternacht – und immer darauf achten, dass trotz passender Tageszeit kein starker Wind weht. Eine Alternative ist das Lüften nach intensivem Regen, hierbei spielt die Uhrzeit keine Rolle.

Da im Haus immer eine gewisse Zirkulation herrscht, müssen Sie die eingedrungenen Pollen permanent reduzieren. Da hilft das regelmäßige Staubsaugen von Teppichen und Böden (am besten ganz auf Teppichboden und Läufer verzichten). Ein Staubsaugerbeutel mit Micro-Pollenschutz-Filtern hilft zusätzlich, dass die Pollen nicht wieder aus dem Staubsauger hinaus geblasen werden. Sie sollten Ihre Möbel häufig feucht abwischen, statt trocken Staubzuwischen. Das könnten Sie beispielsweise mit dem WAREMA Reinigungshandschuh, das spezielle Microfasergewebe nimmt viel Schmutz und Pollen auf und ist sowohl für die Nass- als auch für die Trockenreinigung glatter Oberflächen geeignet. Der Reinigungshandschuh ist übrigens im Normalwaschgang waschbbar und somit wiederzuverwenden.

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Am besten ist es natürlich, dass die Pollen erst gar nicht ins Haus gelangen. Permanenter Schutz vor Pollen, Feinstaub und Insekten schaffen Sie mit einem Fliegengitter. Ein Spezielles Pollenschutz-Gewebe verhindern das Eindringen von Feinstaub und Pollen und schützen gleichzeitig vor Fliegen, Stechmücken oder sonstigen Insekten. Übrigens: Der wertvolle Schutz lässt sich auch nachträglich problemlos installieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich für eine Insektenschutz-Pendeltüre entscheiden oder für einen Schieberahmen, für Rollläden oder Außenjalousien mit integriertem Fliegen- und Pollenschutzgitter oder Lichtschachtabdeckungen – rein kommt nur, was rein darf!

Schlafen
Wenn Sie den Tag überstanden haben, ist ein gesunder Schlaf nicht unbedingt gesichert. Auch hier gilt es ein paar Regeln für eine erholsame Nacht zu befolgen. Straßenkleidung sollten Sie zuhause ausziehen, gegen bequeme Sachen tauschen und nicht im Schlafzimmer lagern. Abends heißt es für Sie Haare waschen, oder besser noch komplett unter die Dusche und dann direkt ab ins Bett. Raumluftreiniger können sowohl im Wohnzimmer als auch im Schlafzimmer aufgestellt für eine deutliche Entlastung für Allergiker sorgen. Solche Geräte wälzen die Raumluft um und filtern dabei selbst feinste Staubteilchen aus der Luft. Probieren Sie es aus, vielleicht hilft es Ihnen! Und auch wenn es schwer fällt, verzichten Sie auf das Bettausschütteln oder sogar dem Lüften der Bettdecke am offenen Fenster. Als Allergiker bringt das mehr Ärger als Freude.

Hochwertige Pollenschutz-Fliegengitter am Fenster sind immer noch der beste Schutz, erst gar keine Pollen ins Haus zu lassen. Hier gilt dasselbe wie im Wohnzimmer: Eine nachträgliche Installation ist gar kein Problem!

Egal ob als Schiebetür, Drehrahmen, Festrahmen oder Rollo – Welcher Insekten- und Pollenschutz für Sie der richtige ist, was die unterschiedlichen Produkte kosten und wie sie diese in bestehende Fenster und Türen integrieren, sagt Ihnen am besten den Sonnenschutzfachhändler in Ihrer Nähe!