Terrasse winterfest machen
 
12. November 2018

Machen Sie Ihre Terrasse winterfest

Im Herbst schon an den Winter denken

Terrasse winterfest machen


Wenn es draußen früher dunkel wird, die Blätter sich erst bunt einfärben und dann vom Herbstwind herab geweht werden, wenn sich morgens Raureif bildet oder die Frontscheibe am Auto erste Frostspuren aufweist – dann ist es höchste Zeit, die Terrasse oder den Balkon auf den bevorstehenden Winter vorzubereiten. Was Sie tun müssen, damit der Terrassenboden, die Überdachung, der Sichtschutz, Möbel oder Pflanzen die kalten Jahreszeiten unbeschadet überstehen, zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag.

Typische Begleiter von Herbst und Winter sind neben Wind, Regen und Kälte auch Frost, Schnee und Eis. Belastungen, denen das Material wie Holz, Aluminium oder Markisenstoffe im Freien standhalten muss, wenn es den Frühling erleben möchte. Aber was heißt winterfest machen eigentlich? Hierfür gibt es zwei Antworten: Entweder Sie packen im Herbst alles weg, was nicht niet- und nagelfest ist und verräumen es gut geschützt im Keller oder auf dem Dachboden. Oder Sie decken Holztische oder Sonnenschirme einfach ab. Das reicht meist aber nicht aus, um den Minustemperaturen oder der Feuchtigkeit zu trotzen. Wenn Sie allerdings auch im Winter mit einem Glühwein auf der Terrasse sitzen wollen, sollten Sie schon beim Kauf an die ganzjährige Nutzung und wetterbeständiges Material denken.

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Herbst? Wenn die Uhren umgestellt werden!
Bis wann sollte man seine Terrasse winterfest machen? Auch das lässt sich nicht genau terminieren. Um Frostschäden vorzubeugen, könnte man die Faustregel für Winterreifen übernehmen und von Oktober bis Ostern auf Nummer sicher gehen. Allerdings macht uns das Klima die Planung immer schwieriger, da wir aktuell selbst im November bis zu 20° C erleben und oft noch im März zur Osterzeit Schnee liegt. Am besten orientiert man sich an der Winterzeit, wenn wir die Uhren eine Stunde zurück stellen. Das ist ein guter Zeitpunkt, um die Terrasse winterfest zu machen – zumal man hier gefühlt eine Stunde Zeit gewinnt, die man für die Terrasse nutzen kann.

Für Pflanzenfreunde ist es eigentlich ganz einfach: Wählen Sie schon im Frühling winterharte Grünpflanzen, dann bleibt Ihnen im Herbst die Arbeit erspart. Den Rest verstauen Sie am besten im Gewächshaus, im Keller oder direkt im Haus. Alternativ fragen Sie Ihren Gärtner um Rat, der hilft Ihnen gerne weiter. Für den Terrassenboden gilt: Laub und Schmutz sollten Sie regelmäßig entfernen, sonst bilden sich schnell Moose und Algen – allein schon um die Rutschgefahr zu minimieren. Je nach Beschaffenheit Ihres Terrassenbodens können wetterfeste Farben oder Pflegeöle helfen. Im Notfall muss mit Hochdruck(-reiniger) nachgeholfen werden.

Wetterbeständig – das ganze Jahr draußen genießen
Haben Sie eine Markise oder vielleicht sogar eine Pergola an Ihrer Terrasse, dann können Sie diese meist über den Winter draußen lassen. Zum einen ist ein temporäres Abbauen sowieso nicht möglich, zum anderen halten diese Sonnenschutzprodukte sämtlichen Witterungen stand. Bei Schneefall sollten Sie – zumindest in südlicheren Gegenden oder oberhalb von tausend Metern – die Markise einfahren, da die Markisentücher irgendwann mit den Schneemassen nicht mehr mithalten könnten.

Haben Sie alternativ schon mal über einen Wintergarten nachgedacht? Besuche Sie einen Fachhändler in Ihrer Nähe und lassen sich über die Vorzüge des ganzjährigen Wintergartens beraten.