Genähte Tuchverbindung im Vergleich zum UltraSeam™ Klebeverfahren
 
29. Juni 2018

Neues Klebeverfahren für Markisen

UltraSeam™ reduziert Wickelfalten, Musterbildung und Nähte

Genähte Tuchverbindung im Vergleich zum UltraSeam™ Klebeverfahren


Ein neuartiges Klebeverfahren ist im Einsatz, das die Zukunft von Markisen verändert. Im Gegensatz zu derzeit üblichen Näh- und Klebeverfahren werden die Stoffbahnen für Markisen nicht gedoppelt und übereinander gelegt, sondern aneinander gestoßen. Diese neuartige Technologie heißt UltraSeam™ und wird von WAREMA bei Terrea Gelenkarm- und Kassetten-Markisen angewendet.

Markisentuch – Der Gute-Laune-Schattenspender
Für Markisen werden ganz besondere Stoffe verwendet. Sie sehen nicht nur toll aus, sie sorgen als Schattenspender auch für effektiven Sonnenschutz, Lichtschutzfaktor inklusive. Markisenstoffe sind witterungsbeständig und zaubern eine tolle Wohlfühlatmosphäre auf die Terrasse oder den Balkon. Zudem sind sie reißfest, lichtecht und schmutzabweisend – Gute Laune ist garantiert. Um die Markisen entsprechend auszustatten, werden Stoffe in 120 cm Breite verwendet, die in Bahnen geschnitten miteinander zu einem Markisentuch verbunden werden.

Klebeverfahren verringert Spannung und Faltenwurf
Markisenhersteller haben bisher die einzelnen Tuchbahnen mit einer Überlappnaht verbunden. Dabei werden die Stoffe übereinander gelegt und entweder per Doppelsteppstich aneinander genäht oder mit Klebeband zusammengefügt. Durch die Dopplung des Stoffes an den Nahtstellen wickelt die Markise in diesem Bereich höher, sodass Spannungsunterschiede im Tuch entstehen können. Häufige Folge: Leichte Wickel- oder Stauchfalten, überdehnte oder hängende Seitenkanten sowie unschöne Waben- oder Fischgrätenmuster im Stoff. Das innovative Klebeverfahren UltraSeam™ vermindert dank Stoßnaht die Spannungsunterschiede und wird somit zum „Faltenkiller“.

UltraSeam™ Klebeverfahren - Ansicht von unten UltraSeam™ Flyer, Aufbau, Klebeband  UltraSeam™ Klebeverfahren - Ansicht von unten

Optimierte Optik dank Klebeverfahren – die Nahtstellen verschwinden
Ganz anders verhält es sich mit der UltraSeam™ Technologie. Hier werden die Stoffbahnen nicht gedoppelt, sondern aneinander gestoßen. Um ein durchgängiges Markisendessin zu erzielen, beschneidet WAREMA zunächst die Stoffkanten. Anschließend werden sie durch ein einseitiges Klebeband mit Verstärkungsgewebe auf der Unterseite fixiert. Durch dieses Vorgehen reduziert sich der Wickeldurchmesser im Naht- und Saumbereich deutlich. Das Tuch übernimmt zwischen den Nähten Spannung, was Faltenwurf und Musterbildung merklich verringert.

„Neben dem verbesserten Wickelverhalten punktet UltraSeam™ auch durch die Optik“, so Claudia Kraus, Produktmanagerin Markisen bei WAREMA. „Anstelle von weißem Nähfaden verwenden wir ein Klebeband, das insbesondere bei Sonnenschein kaum sichtbar ist und somit für ein einheitliches Erscheinungsbild der Markise sorgt. Die zahlreichen Vorteile durch das neue UltraSeam™ Verfahren stehen unseren Kunden ab sofort bei allen WAREMA Terrea Gelenkarm- und Kassetten-Markisen zur Verfügung.“