Pollen-Feinstaub-Insektenschutz von WAREMA
 
25. April 2019 | Lesedauer: ca 4 min

Schluss mit Insekten, Pollen und Feinstaub

Zehn Vorurteile gegen Fliegengitter unter der Lupe

Pollen-Feinstaub-Insektenschutz von WAREMA


Die Anzahl der Allergiker wächst stetig. Laut einer Gesundheitsstudie des Robert Koch-Institutes wurde bei 30 Prozent der 18 bis 79-Jährigen in Deutschland im Laufe ihres Lebens eine Allergie festgestellt. Ursachen für die Zunahme von Allergien sind die steigende Umweltverschmutzung und Feinstaubbelastung, die sich negativ auf das Bronchialsystem auswirken – vor allem in Ballungsräumen und Großstädten. Da Allergiker nicht ständig mit Niesen, Augenjucken oder tränenden Augen kämpfen wollen, benötigen sie einen Ort, an dem sie geschützt vor Pollen und Feinstaub durchatmen und frische Luft genießen können. Eine Lösung für Zuhause sind Pollenschutz- und Feinstaubgitter. Wenn dann auch noch lästige Insekten wie Stechmücken draußen bleiben, sind drei Probleme auf einmal gelöst. Doch oft bestehen Vorbehalte gegen Fliegengitter, da das Gewebe angeblich die Sicht einschränkt, den Lichteinfall vermindert oder die Frischluftzufuhr blockiert. Wir haben die zehn größten Bedenken zusammengetragen und räumen hier gegen die Vorurteile auf.

Vorurteil 1: Fliegengitter vor dem Fenster verdunkeln den Raum
Die Lichtdurchlässigkeit des Stoffes hängt von der Fadenstärke ab. Ein feinmaschiges Gewebe aus dünnem Garn kann mehr Licht durchlassen als ein grobmaschiges aus stärkerem Garn. So liegt zum Beispiel bei einer VisionAir Pollenschutz-Gaze von WAREMA mit seinem feinen Gewebe die Lichtdurchlässigkeit bei 77 Prozent, sodass Sie trotz Fliegengitter genügend Tageslicht erhalten.

Vorurteil 2: Fliegengitter verhindern die freie Sicht nach draußen
Tatsächlich fallen weiße Fliegengitter vor dem Fenster deutlich mehr auf als schwarze. An die schwarze Farbe gewöhnt sich das Auge aber schnell und nimmt sie praktisch nach kürzester Zeit gar nicht mehr wahr. Der Blick nach draußen ist für Sie durch das hoch transparente Gewebe nahezu ungestört.

Vorurteil 3: Fliegengitter setzen sich mit Schmutz zu und verkleben
Natürlich kann es vorkommen, dass sich im Laufe der Zeit Staub und Pollen an dem feinen Gewebe festsetzen. Deshalb müssen Sie die Fliegengitter aber nicht gleich austauschen. Die kleinen Partikel lassen sich beispielsweise mit einer weichen Bürste aus den Maschen entfernen und so wieder gründlich säubern. Wie Sie Ihr Gaze-Produkt am Besten reinigen können, erfahren Sie bald in einem weiteren Beitrag!

Vorurteil 4: Fliegengitter verhindern die Luftzirkulation
Um eine gute Frischluftzufuhr sicherzustellen, werden die WAREMA Fliegengitter im Labor auf ihre Luftdurchlässigkeit getestet. Die höchste Durchlässigkeit hat dabei die Insektenschutz VisionAir-Gaze mit 19.133 l/m²/s. Die Luftzirkulation im Raum ist damit vollauf gewährleistet.

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Vorurteil 5: Insektenschutz ist immer fest verbaut
Fliegengitter gibt es in verschiedenen Formen: Als Dreh- und Schieberahmen, Pendeltüren, Rollo und Plissee sowie direkt in Rollladen und Außenjalousien integriert. Außerdem können Sie viele Fliegengitter-Rahmen einfach wieder herausnehmen. So ermöglichen zum Beispiel federnde Winkellaschen ein einfaches Herausklicken der Rahmen, um beispielsweise die außenliegende Fensterbank zu reinigen.

Vorurteil 6: Pollen- und Feinstaubgitter sind empfindlich und haben eine geringe Haltbarkeit
Nur weil die Gitter aus dünnen Fäden bestehen, haben sie noch lange keine geringere Haltbarkeit. Pollenschutz- und Feinstaubgitter halten theoretisch über Jahrzehnte, sofern sie nicht ungewöhnlichen Belastungen ausgesetzt sind. Sie sollten daher die Pollenschutz- und Feinstaubgitter vor starken Witterungseinflüssen wie Hagel oder Schneefall schützen, indem Sie zum Beispiel den Rollladen herunter lassen oder die Gitter für diesen Zeitraum komplett heraus nehmen.

Vorurteil 7: Insektenschutzrahmen fallen störend auf
Die Rahmen sind – je nach Blickwinkel – bei geöffnetem Fenster sichtbar, können aber so perfekt an die Farbe des Fensterrahmens angepasst werden, dass sie nicht wirklich wahrgenommen werden. Selbst die Farbe Weiß gibt es in zahlreichen Variationen, denn kein Weiß ist wie das andere. Durch die richtige Nuance entsteht ein harmonisches Gesamtbild, Insektenschutz und Fensterrahmen verschmelzen miteinander und fallen nicht störend auf.

Vorurteil 8: Das feine Gewebe kann ausschließlich Insekten fernhalten
Fliegengitter haben längst nicht mehr nur die Aufgabe, Insekten aus dem Wohnraum fernzuhalten. Auf dem Land spielt vor allem auch der Schutz vor Pollen eine wichtige Rolle, in der Stadt hingegen wünschen Sie sich eine geringere Belastung durch Feinstaubpartikel. Moderne Lösungen bieten neben dem reinen Insekten- auch Pollen- und Feinstaubschutz. Letztere hält nicht nur 75 Prozent des Feinstaubs zurück, sondern auch 93 Prozent der Pollen.

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Vorurteil 9: Insektenschutz gibt es nur in Standardgrößen
Wenn Sie Fenster und Türen in Sonderformen oder -größen haben, brauchen Sie deswegen nicht auf professionellen Insektenschutz zu verzichten. WAREMA bietet unter anderem verschraubte Festrahmen mit einer maximalen Größe von 3,5 Quadratmetern und Schieberahmen von bis zu sechs Quadratmetern. Die Produkte werden individuell angefertigt und können genau auf die benötigten Maße angepasst werden.

Vorurteil 10: Insektenschutzfenster und -türen müssen schon beim Hausbau berücksichtigt werden
Sämtliche Arten von Insektenschutz können Sie normalerweise auch nachrüsten und nachträglich ohne großen Aufwand anbringen. Hier lohnt sich ein Besuch beim Sonnenschutzfachhandel, der gerne berät und sich um den professionellen Einbau kümmert.

Wenn Sie sich beim Fachhändler über Sonnenschutz informieren, wissen Sie oftmals gar nicht, welche zusätzlichen oder integrierten Möglichkeiten wie Insekten-, Pollen- oder Feinstaubschutz noch bestehen. Daher ist das Beratungsgespräch die optimale Gelegenheit, sämtliche Bedürfnisse zu besprechen und Ihnen zu zeigen, was rund um Fenster und Türen alles machbar ist. Die Vorurteile über Fliegengitter haben wir hoffentlich an dieser Stelle aus dem Weg geräumt!